Die SG Orlen lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – und davon gibt es aktuell gleich zwei spannende Persönlichkeiten, die frischen Wind in die Jugendfußballabteilung bringen. Zum einen Christian Brinkmann, seit einigen Monaten Abteilungsleiter Fußballjugend und bereits jetzt ein echter Aktivposten im Vereinsleben. Zum anderen Ante Dedic, der offiziell seit dem 1. September 2025 sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Sportjugend Hessen begonnen hat – mit uns, der SG Orlen, als Einsatzstelle.
Ante ist 18 Jahre alt und kommt aus Idstein-Niederauroff. Morgen, am 8. September 2025, startet er ganz sichtbar auf dem Platz: Um 15:30 Uhr übernimmt er erstmals das Training der G-Junioren – ein spannender Moment für ihn und für unsere jüngsten Kicker.
Im heutigen Interview möchten wir beide näher kennenlernen: Was motiviert sie, sich gemeinsam für die Jugend einzusetzen? Welche Ziele verfolgen sie? Und wie erleben sie den Alltag im Verein? Bühne frei für zwei Menschen, die mit Herz und Tatkraft dabei sind.
SGO-Presse: Hallo Christian, hallo Ante, wie geht es euch?
AD: Mir geht es gut. Ich freue mich, am Montag bei der SGO mit meinem FSJ zu starten.
CB: Da kann ich nur einstimmen – mich freut es sehr, Ante im Team begrüßen zu dürfen!
SGO-Presse: Das geht wohl der gesamten SGO so – vom Vorstand über den Abteilungsleiter Fußballjugend bis zu deinen Kids. Wir freuen uns alle auf dich.

FSJ bei der SGO: Ante Dedic
SGO-Presse: Erzähl, warum fängst du erst morgen vor Ort an und nicht bereits in der letzten Woche, so wie es der Vertrag vorsieht?
AD: Die Sportjugend Hessen hatte direkt zu Beginn für eine Woche zu einem von insgesamt fünf Pflichtseminaren in Wetzlar eingeladen. Dort bekommt man einige Informationen mitgeteilt, die man auf dem Weg durch das FSJ benötigt. Das Seminar mit vielen FSJ-lern war sehr interessant und hat großen Spaß gemacht. Ich konnte mich auch gleich schon einmal gut vernetzen.
SGO-Presse: Ok, verstehe. Das klingt gut! Was waren denn deine Beweggründe für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der SG Orlen?
AD: Als ehemaliger Jugendspieler der SG Orlen kenne ich den Verein, die Menschen und den tollen Zusammenhalt. Genau das hat mich motiviert, diesen Weg zu gehen und mich im Rahmen eines FSJ bei euch zu engagieren.
SGO-Presse: Oh, das zu hören freut uns sehr. Dann war deine Bewerbung bei einem Fußballverein auch kein Zufall?
AD: Nein, Fußball war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens, und bei der SG Orlen habe ich nicht nur sportlich viel gelernt, sondern auch menschlich. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben – sei es durch die Unterstützung im Trainingsalltag, bei Jugendmannschaften oder bei Veranstaltungen. Ich bringe Motivation, Teamgeist und Zuverlässigkeit mit und habe Lust, mich aktiv einzubringen.
SGO-Presse: Was versprichst du dir von den kommenden zwölf Monaten?
AD: Ich sehe das FSJ als gute Chance, mich persönlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig praktische Erfahrungen im sportlichen und sozialen Bereich zu sammeln – vor allem in einem Umfeld, das ich gut kenne und sehr schätze. Da kam die SG Orlen sehr gelegen.
SGO-Presse: Christian, du bist seit einigen Monaten Abteilungsleiter Fußballjugend bei der SGO und bringst ganz schön Schwung in den Laden. Was bietet die SGO einem jungen Menschen wie Ante konkret?
CB: Das Aufgabenfeld ist vielfältig: Hier sammelt man praxisnahe Erfahrung, übernimmt Aufgaben im Training, in der Organisation von Veranstaltungen, in der Vereinsverwaltung – und grundsätzlich bekommt man einen sehr guten Einblick in die Kinder- und Jugendarbeit. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung von sozialer Kompetenz, Teamgeist, Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein … das sind Schlüsselfaktoren, die nicht nur im Verein gefordert sind, sondern auch in jedem Beruf enorm wichtig sind.
SGO-Presse: Das klingt nach einem Job, der Spaß macht und einen jungen Menschen sicher weiterbringt. Ante, was schwebt dir für deine persönliche Zukunft nach dem FSJ vor?
AD: Was meine Zukunft angeht – das FSJ hilft mir, einen Einblick in Sportmanagement, Pädagogik und die Arbeit im sozialen Bereich zu bekommen. So kann ich schauen, was am besten zu mir passt. Mir schwebt dann zunächst einmal ein Studium oder eine Ausbildung im sportlichen Bereich vor – etwa Sportmanagement, Sportwissenschaft, Soziale Arbeit oder eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann.
SGO-Presse: Also eine klare „Karriereplanung“?
AD: Ja, der Weg schwebt mir vor. Aber mein Engagement hilft auch in ganz anderen Bereichen. Die erlernten Soft Skills wie Organisation, Empathie und Eigenverantwortung kann ich in jedem Bereich einbringen.
CB: Ante, das klingt doch nach einem richtig guten Plan. Ich wünsche dir alles Gute und werde für dich auch immer als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
SGO-Presse: Wir hoffen, dass wir das Interview im Frühjahr 2026 noch einmal weiterführen können und sind ganz gespannt, was du zu berichten hast. Viel Spaß bei deinem FSJ!


