SG Orlen pflegt ihren Kunstrasenplatz mit 25 Tonnen Quarzsand
Am Sportplatz „Am Zugmantel“ der SG Orlen wurde heute geschaufelt: 25 Tonnen Quarzsand wurden auf dem Kunstrasen-Großspielfeld verteilt und eingearbeitet – unter der fachkundigen Begleitung von Orlens Sportstättenmanager Sir Theo Heidl, der als Vereinsverantwortlicher die Maßnahme koordinierte und überwachte. Die Lieferung erfolgte durch die Firma Hans Grosch Sportanlagenservice aus Heidenrod, im Auftrag der Stadt Taunusstein, die sich gemeinsam mit dem Sportstättenmanagement-Team des Verein um die Pflege der Anlage kümmert.

Anlieferung von 25 Tonnen Quarzsand

Ein imposantes Bild
Die Maßnahme war ursprünglich früher geplant, musste jedoch verschoben werden, da zuvor eine Absenkung in der Spielfläche festgestellt wurde. Diese wurde vor wenigen Tagen fachgerecht ausgeglichen – erst danach konnte die sogenannte Nachbesandung erfolgen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der regelmäßigen Instandhaltung und wird immer dann durchgeführt, wenn der Zustand des Platzes es erfordert.

Ausbesserungsarbeiten ende Juli 2025 durch Firma Heiler
Warum Sand auf Kunstrasen?
Die Besandung ist weit mehr als bloße Kosmetik. Sie sorgt dafür, dass die Kunstrasenfasern – eine Mischung aus geraden und texturierten Komponenten mit einer Länge von rund 35 mm – stabil stehen bleiben, sich nicht zu schnell abnutzen und das Ballverhalten gleichmäßig bleibt. Der Belag stammt vom Hersteller Juta und ist mit einer Kombination aus Quarzsand und Korkgranulat verfüllt – ein Mix, der sowohl ökologisch als auch sportlich überzeugt.
Das Großspielfeld misst 100 x 65 Meter netto, mit einer Bruttogröße von 112 x 72 Metern. Damit bietet es optimale Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb – vorausgesetzt, die Pflege stimmt.

Eingefüllt und Losgefahren...

Unsere Partner von der Firma Hans Grosch Sportanlagenservice im Einsatz
Pflege mit System – und Kosten
Die Pflege des Platzes ist aufwendig und technisch anspruchsvoll. Wöchentlich, bei trockenem Wetter, kommt ein selbstfahrendes Pflegegerät zum Einsatz. Es saugt Faserabrieb, Laub und andere Verschmutzungen ab, richtet die Fasern wieder auf und verteilt das Füllmaterial gleichmäßig. Rund 40 Einsätze pro Jahr sind dafür vorgesehen. Einmal jährlich folgt die Tiefenreinigung – ein Hightech-Verfahren mit doppelten, gegenläufigen Rotationsbürsten und Vakuum-unterstützter Schwingsiebabsaugung. Dabei werden tiefsitzende Verunreinigungen entfernt und die Drainagewirkung des Platzes erhalten – essenziell für die Bespielbarkeit bei Regen und wechselnden Wetterbedingungen.

Rund 40 mal im Jahr bei der SG im Einsatz
All das hat seinen Preis: Seit 2024 muss die SG Orlen 30 Prozent der Pflegekosten selbst tragen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren (2021: 0 %, 2022: 10 %, 2023: 20 %) und bedeutet für den Verein eine jährliche Belastung im mittleren vierstelligen Bereich. Dennoch ist man sich einig: Die Investition lohnt sich – für die Spieler, die Sicherheit und die Qualität des Spiels.
Fazit
Mit der heutigen Nachbesandung zeigt sich einmal mehr, wie viel Engagement und technische Präzision hinter einem gepflegten Kunstrasenplatz stecken. Die SG Orlen investiert nicht nur Geld, sondern auch Herzblut in ihre Anlage – und mit Sir Theo Heidl und seinem Sportstättenmanagementteam auf der Seite des Vereins ist sichergestellt, dass jede Maßnahme mit Sachverstand und Weitblick begleitet wird. Damit der Ball weiterhin rund läuft und die Spieler aus Jugend und Seniorenbereich auf einem Platz stehen, der höchsten Ansprüchen genügt.


