Investitionen in die Vereinsinfrastruktur
Es ist dem Vorstand, unter der Führung von Oliver Baum und Volker Theisinger, wichtig, Gelder wieder regelmäßig und gezielt in den Erhalt der Vereinsinfrastruktur zu investieren. Seit rund zwei Jahren richtet die SG Orlen ihr Augenmerk deshalb wieder verstärkt auf ihr Sportgelände und auch ihr Clubheim am Zugmantel. Denn das Vereinsheim ist mehr als ein Raum — es ist Treffpunkt, Rückzugsort und ein Stück Heimat für Spieler, Ehrenamtliche und Gäste.

Handwerker bei der Arbeit
Unser Zuhause am Zugmantel
Mit einem neu etablierten Betriebsmodell, welches Bewirtung bei Senioren- und Jugendspielen, geselliges Zusammensitzen nach dem Training, organisatorische Treffen und größere Vereinsveranstaltungen gleichermaßen ermöglicht, setzt der Vorstand auf flexible Nutzung, aber auch auf mehr Verantwortungsbewusstsein der jeweiligen Nutzergruppen. Die bereits sichtbaren Verbesserungen sind das Ergebnis vieler kleiner und großer Schritte hinter den Kulissen. Anfang 2024 wurde der Gastraum nach vielen Jahren gemeinsam mit SGO Urgestein und Ehrenvorsitzenden Hans Körner renoviert. Ausstattung mit chilliger SGO-Lounge, Darts und Tischkicker folgten im Laufe der Zeit. Zuletzt kam ein flexibles Beleuchtungskonzept und eine zentral steuerbare Soundanlage hinzu. Und im Januar 2026 wurde nun mit der Küche begonnen.
Diese Grundeinstellung zeigt: Die Führung der SGO denkt mittel und langfristig. Es geht nicht ausschließlich nur um kurzfristige Erfolge im Sportbetrieb, sondern gleichermaßen auch um nachhaltige Maßnahmen, die den Alltag im Vereinsleben erleichtern, die Aufenthaltsqualität auf Sportplatz und im Vereinsheim erhöhen und so schlussendlich das Miteinander stärken. Solche Investitionen sind ein klares Signal an alle Mitglieder: Der Verein pflegt seine Werte und schafft Orte, an denen Sport getrieben und Gemeinschaft gelebt werden kann. Heute und auch in vielen Jahren noch.

Das Aufbauteam harmoniert
Zentral geregelte Prozesse und Organisation
Die Neustrukturierung der Zugangsrechte 2024 war die administrative Basis, um dem, was im SGO-Clubheim passiert, einen überschaubaren Rahmen zu geben. Oliver Baum bringt es auf den Punkt: „Jeder kommt seitdem genau dahin, wo er hinmuss. Allerdings – und das ganz bewusst – auch nicht weiter. Jeder, der die Zugangsberechtigung für einen Raum bekommt, muss sich wieder der Verantwortung bewusst sein, die er übernimmt, wenn er eine Tür öffnet. In der Vergangenheit war dieses Verständnis leider etwas eingeschlafen.“
Die erstaunlich aufwändige Ermittlung, Reorganisation und Dokumentation der bestehenden Zugangsberechtigungen wurde Ende 2024 erfolgreich abgeschlossen. Sie wird nun im Rahmen neuer Vereinsprozesse für SGO-Mitarbeiter von Schriftführerin Corinna Sieger nachhaltig gepflegt. Corinna hat die zentrale Verwaltung der Zugangsberechtigungen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Taunusstein auf Seiten der SGO federführend übernommen.
Parallel dazu sorgt das ebenfalls in dieser Zeit etablierte Betriebsteam für organisierte Bestandskontrolle, Einkauf, Verkauf und Abrechnung. Ziel ist eine klare Trennung von Sportbetrieb und Vereinsheimbetrieb, damit jede Gruppe sich auf ihre Aufgaben konzentrieren und für ihren Bereich Sorge tragen kann.
Auch die Reinigungsorganisation wurde 2025 wieder auf solide Füße gestellt: eine Kombination aus professioneller Reinigung und Eigenleistung wertet die Räume bereits deutlich auf und steigert das Wohlgefühl für Sportler und Besucher.
Fast ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel
Hinter dem Thekenbereich des Vereinsheims befindet sich eine kleine Küche, deren Ausstattung teils von der Stadt Taunusstein, teils von der SG Orlen selbst stammt. Große Teile der Küche stammen noch deutlich aus dem letzten Jahrtausend und zeigten entsprechende Gebrauchsspuren. Für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war das mittlerweile kein einladender Arbeitsplatz mehr. Dabei ist die Küche ein zentraler Ort: Das Betriebsteam nutzt sie bei Senioren- und Jugendspielen, bei Vereinsabenden wie den Thirsty Fridays und bei besonderen Veranstaltungen. Auch Eltern der Jugendmannschaften bereiten dort in Abstimmung mit Christian Brinkmann, Abteilungsleiter Fußballjugend, den Verkauf bei Jugendspielen vor. Eine moderne, funktionale Küche war deshalb längst überfällig.

Hardy zersägt alles
Die Renovierung im Detail
Die Projektleitung übernahm Volker Theisinger. In enger Abstimmung mit dem Betriebsteam, insbesondere Sarah Baum, wurde ein klares Zielbild entwickelt: die komplette Neugestaltung der Fensterseite mit neuen Küchenmöbeln, erweiterter Arbeitsfläche und ausreichend Stauraum für Lebensmittel und Material. Nach sorgfältiger Planung startete die Umsetzung.
Der Ablauf war geprägt von Spaß, Schweiß, Teamgeist und handwerklichem Einsatz:
- Ende 2025: Ausmessen der Räumlichkeit und anschließende digitale Planung der Möbel durch Armin Müller, Volker Theisinger und Sarah Baum.
- 22. Januar 2026: Detailgestaltung und Abholung der Möbel beim schwedischen Möbelhändler des Vertrauens durch Armin Müller und Volker Theisinger – unterstützt durch den talentierten Fahranfänger Raphael Baum im väterlichen Transporter, dessen aufsehenerregende Fahrmanöver von den Möbelhausbesuchern bewundert und teilweise mit frenetischem Applaus begleitet wurden.

Dimi arbeitet, Hartmut mach...äh...Yoga?! - 23. Januar 2026: Großer Arbeitstag mit Demontage der alten Möbel, gründlicher Instandsetzung und Reinigung des Raumes durch Volker „die Säge“ Theisinger und Hartmut „der Bohrer“ Rücker bei punktueller fachkundiger Installationsunterstützung durch Dimita Gvera und Krystzof Puszlies aus dem Sportstättenmanagement; parallel Vormontage der neuen Elemente durch Armin „IKEA“ Müller und Christian Rücker, Hardys handwerklich begabtem Filius.

Mr. IKEA himself - 29. Januar und 6. Februar 2026: Fortsetzung der Detailarbeiten durch Armin Müller, Volker Theisinger und Hartmut Rücker inkl. abschließende Montage der neuen Station für die SGO-Kaffeemaschine im an die Küche angrenzenden Thekenbereich.

Keine Angst, der Wasserkocher hängt nicht am Starkstrom
Trotz der wahrscheinlich üblichen Verzögerungen im Baualltag war das Ergebnis nach 14 Tagen sichtbar: eine helle, aufgeräumte und funktionale Küchenzeile, die den Alltag der Helferinnen und Helfer garantiert deutlich erleichtern wird.
Nun steht in den nächsten Wochen das gut organisierte Einräumen der Schränke durch die Betriebsteamvertreter an. Denn clever durchdacht und geordnet, hilft allen späteren Nutzern. Besonders praktisch werden dann die an den neuralgischen Stellen angebrachten QR-Codes, die per Smartphone hochmodern zu Anleitungen für Mikrowelle, Kaffeemaschine oder der Schrankbelegung führen. Diese digitale Hilfe unterstützt die Nutzer und trägt dazu bei, den neuen Zustand langfristig zu erhalten. Denn oft scheiterte es bisher nicht am Willen, sondern am Wissen.
Wirkung für den Vereinsalltag
Die neue Kücheneinrichtung ist mehr als ein optisches Upgrade. Sie steigert die Effizienz bei der Bewirtung, erhöht die Freude an der ehrenamtlichen Arbeit und macht schlussendlich das Vereinsheim als Treffpunkt attraktiver. Nutzerinnen und Nutzer spüren die Veränderung sofort: geräumige, aufgeräumte Arbeitsflächen, mehr Stauraum und eine durchdachte Anordnung erleichtern die internen Abläufe bei Spielen, Vereinsabenden und Festen spürbar. Die Renovierung ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Verein nicht nur auf dem Platz, sondern auch hinter den Kulissen mit Herz und Verstand gearbeitet wird.

Im Kühlschrank ist auch schon was - Und nicht abgelaufen!!!
Dank und Ausblick
Volker Theisinger fasst zusammen: „Es war eine tolle Zusammenarbeit im Kernteam. Und wir hatten super Helfer, die wir spontan kontaktieren konnten, wenn es mal Probleme gab. Wir haben zwar etwas länger gebraucht als erwartet, aber unsere Planung ging schlußendlich voll auf und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ein weiterer Schritt, das Vereinsheim wieder zu dem attraktiven Ort zu machen, von dem der ganze Verein profitieren und an dem jedes Mitglied sich wohlfühlen kann.“
Den nächsten Schritt haben die Verantwortlichen bereits im Auge: Nach Abstimmung mit der Stadt sollen die veralteten, teils funktionsuntauglichen Elektrogeräte noch in 2026 ausgetauscht werden, damit auch dieser Teil der Küche modernisiert und wieder richtig nutzbar wird.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitgeplant, angepackt und unterstützt haben: dem Vorstand, dem Betriebsteam, den Handwerkern und den spontanen Helferinnen und Helfern. Solche Projekte zeigen, wie viel Engagement und Gemeinschaftsgeist in der SG Orlen stecken. Die Küchenrenovierung ist nur eines von vielen oft unsichtbaren Projekten — und doch ein besonders schönes Beispiel dafür, wie gemeinsames Handeln das Vereinsleben nachhaltig stärkt.
Wer mithelfen möchte oder Ideen für weitere Verbesserungen hat, ist jederzeit willkommen.
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